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Lotse 10/2016 Sind Sie auch dabei? In den nächsten 10 Jahren werden 3,1 Billionen Euro vererbt

Geld, Erinnerungsstücke sowie Immobilien sind die wichtigsten Erbgüter,
wobei Immobilien über 50 Prozent der Erbgüter umfassen.


11 praktische Tipps für potenzielle Erblasser

1. Rechtzeitig Planen
Es braucht Zeit, bis ein Testament verfasst ist, das Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gerecht wird. Dazu hilft im Vorfeld ein offenes Gespräch mit den potenziellen Erben über die Absichten und über die Regelungen im Testament.

2. Gesetzliche Vorgaben prüfen
Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Sie sollten sich informieren, wer Ihre gesetzlichen Erben sind, und entscheiden, ob dies auch Ihren Vorstellungen entspricht.

3. Pflichtteilsberechtigte beachten
Falls das Testament von der gesetzlich geregelten Erbfolge abweichen soll: Das deutsche Erbrecht kennt sogenannte Pflichtteilsberechtigte (Kinder, Ehepartner, eventuell Enkel oder Eltern), die grundsätzlich einen wertmäßigen Anspruch auf Teile eines Nachlasses haben.

4. Vermögensübersicht aufstellen
Bei Eheleuten gilt bei einer Vermögensübersicht: Jeder sollte seine eigene Übersicht aufstellen. Dabei sind auch Verträge zu berücksichtigen, in denen bereits Begünstigte für den Fall des Todes bestimmt sind (etwa  Versicherungsverträge).

5. Eigentumsverhältnisse prüfen
Sie sollten überprüfen, wer beispielsweise im Grundbuch als Eigentümer des gemeinsam bewohnten Hauses oder anderer Immobilien genannt wird. Der gesetzliche deutsche Güterstand bei Eheschließung – die sog. Zugewinngemeinschaft – begründet keine Eigentümergemeinschaft unter Eheleuten. Das gilt auch für Wertpapier-Depots und Konten.

6. Testament regelmäßig prüfen
Leben – und Vermögen – ändern sich. Daher sollten Sie alle 5 Jahre noch einmal überprüfen, ob Ihr Testament noch „passt“. Das derzeit gültige Testament sollte immer klar bezeichnet werden. Mehrere Versionen führen oft zu Unsicherheit und Streit.

7. Unterlagen sicher verwahren, Vertrauenspersonen informieren
Personen ihres Vertrauens sollten wissen, wo das Testament und die Unterlagen sicher aufbewahrt sind, die für die Regelung des Nachlasses wichtig sind. Am sichersten ist die amtliche Verwahrung beim örtlichen Amtsgericht. Alternativ beim Notar – oder auch beim Steuerberater.

8. An erster Stelle die eigene Versorgung stellen
Bei allen Überlegungen für Schenkungen zu Lebzeiten und (vermeintlich) vorausschauend steueroptimierter Planung: Es gilt immer, zunächst an Ihre eigene Absicherung und Versorgung zu denken. Dies gilt auch für einen  möglichen Pflegefall.

9. Vorkehrungen für den Notfall treffen
Vorkehrungen sind für den Fall zu treffen, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für sich selbst handeln können (Vorsorgevollmachten, Bankvollmachten, Generalvollmacht).

10. Beraten lassen
Für den Vermögensübergang empfiehlt sich die fachkundige Beratung durch Ihren Steuerberater, Notar oder Rechtsanwalt. Die Übertragung von Vermögen an kommende Generationen ist mehr als nur die Weitergabe von materiellen Werten. Aber: Auch die Anlage und der Erhalt von Vermögen brauchen Experten.

11. Testament und Testamentsvollstreckung
Sicher haben auch Sie schon einmal über den schlimmsten Fall aller Fälle nachgedacht und überlegt, wie Ihre Nachlassregelung zu ordnen ist. Häufig treten hierbei Ängste auf, die mit der Frage einhergehen, ob nach Ihnen das passiert was Sie sich vorstellen. Eine wirksame Unterstützung ist hierbei die angeordnete Testamentsvollstreckung. Die Testamentsvollstreckung ist ein starkes und wirkungsvolles Instrument für den Erblasser, um auch über den Tod hinaus auf seinen Nachlass und somit sein Vermögen Einfluss zu nehmen und den Nachlass zu koordinieren. Mit der Testamentsvollstreckung zeigt der Erblasser bereits zu Lebzeiten Interesse am künftigen Schicksal seines Vermögens. Damit wird häufig eine Zersplitterung des Nachlasses und Streit vermieden.


Gerne stehen wir Ihnen bei diesen wichtigen Entscheidungen zur Seite und arbeiten auch mit Ihrem (oder einem von uns empfohlenen) Rechtsanwalt oder Notar zusammen.